Was ist Schufa?

Wir leben in einer Welt voller attraktiver Produktangebote und Dienstleistungen. Wir können mit den modernen Medien rund um die Uhr einkaufen, gehen mit unserer Kreditkarte auf Reisen, leasen Autos und zahlen unsere Rechnung bequem per Überweisung. Wir kaufen, was wir brauchen und leisten uns die Dinge, die das Leben ein bisschen schöner machen. Wenn das Geld mal nicht reicht, bedienen wir Finanzierungsmöglichkeiten. Und die soll möglichst schnell, sicher und reibungslos funktionieren.

Fast alle modernen Käufe sind in gewisser Weise Kreditgeschäfte, die schnelle und zuverlässige Entscheidungen sowie Vertrauen zwischen den Geschäftspartnern erfordern. Genau dafür sorgt die SCHUFA. Sie beschleunigt wirtschaftliche Entscheidungsprozesse mithilfe relevanter Informationen.

Kredite werden heute in immer stärkerem Maße unabhängig von Ort und Zeit vergeben. Dabei spielt die SCHUFA eine immer wichtigere Rolle.

Erst sie ermöglicht es dem Versand- oder Internethändler, höherwertige Waren auf Rechnung zu verschicken, dem Kaufhaus, Kundenkarten mit Kreditfunktion auszugeben oder der Bank, Bar- und Girokredite nach kurzer Prüfung zur Verfügung zu stellen.

Von der SCHUFA profitieren Unternehmen und Verbraucher gleichermaßen: Den Vertragspartnern erlauben die SCHUFA-Dienstleistungen eine schnelle und einfache Kreditvergabe.

Die Gründungsidee der SCHUFA hatten drei Kenner der Materie und nehmen sich der Sache an: Dr. Walter Meyer, Prokurist beim Stromanbieter, sein Bruder, der Rechtsanwalt Dr. Kurt Meyer und sein Kollege Dr. Robert Kauffmann. Ihre zielführende Idee: Strom- und Gasversorger, Teilzahlungsbanken und Handelsunternehmen könnten ein gemeinsames Rückfragesystem gründen, das dann vor jedem Abschluss billiger, rascher und vollständiger Auskunft geben würde.

www.schulden-kompass.de

Wie und wann kommt man eigentlich „in die SCHUFA”? Und welche Daten speichert die SCHUFA über eine Person? Weiß sie zum Beispiel darüber Bescheid, wie viel Geld jemand auf dem Konto hat? Oder weiß sie, ob jemand verheiratet ist und wo er arbeitet?

An welchen Punkten haben Sie Berührungspunkte mit der SCHUFA, welche Daten werden gespeichert.

www.meineSchufa.de

Viele glauben: “Die Schufa hat doch nur Informationen zu Personen, die einen Kredit platzen gelassen haben”. Das Gegenteil ist der Fall: Zu rund 93 Prozent der Personen speichern die Schufa ausschließlich “positive” Informationen, zum Beispiel, ob Sie schon Inhaber einer Kreditkarte sind und damit das Vertrauen eines Kartenanbieters genießen, Darlehen in Anspruch genommen und vertragsgerecht zurückgezahlt haben, aus dem Versandhandelskatalog oder im Internet auf Rechnung bestellen.

Die Schufa weiß übrigens nicht, wie Sie aussehen, welchen Beruf Sie ausüben, was Sie verdienen oder von Ihrer Oma geerbt haben. Sie kennt nur die Informationen, die etwas über Ihre Vertragstreue aussagen.

Kein anderer Dienstleister unterstützt die Wirtschaft in erster Linie durch die Bereitstellung von Positiv-Informationen zu Verbrauchern. Möglich wird dies durch rund 362 Millionen Informationen zu etwa 62 Millionen Menschen - das sind fast alle voll geschäftsfähigen Bürger in Deutschland.

Die meisten der Informationen stammen von den ca. 4.500 Vertragspartnern, und nur von denen, wie zum Beispiel Kreditinstitute, Leasingunternehmen, Telekommunikationsanbieter, Versand- und Handelshäuser sowie Energieversorger. Darüber hinaus erhält die Schufa Informationen aus öffentlichen Verzeichnissen wie z.B. denen der Amtsgerichte.

Das Prinzip der Schufa basiert dabei auf Gegenseitigkeit: Unsere Vertragspartner geben Informationen an sie weiter und fragen Informationen oder auch Einschätzungen zum wirtschaftlichen Risiko eines Geschäfts an. Um Vertragspartner der Schufa zu werden, müssen Unternehmen zahlreiche Anforderungen erfüllen, die wir sehr genau prüfen.

Ein Kunde seinen Zahlungsverpflichtungen vertragsgemäß nachkommen wird? Viele moderne Käufe sind Kreditgeschäfte, also Geschäfte, bei denen Sie als Käufer eine Leistung erhalten, die Sie erst später bezahlen. Dies gilt sowohl bei der Bestellung auf Rechnung, als auch bei der Einräumung von Ratenzahlungen oder längerfristigen Zahlungszielen. Unternehmen möchten Kunden gewinnen, sich aber verständlicherweise auch vor möglichen Zahlungsausfällen schützen. An dieser Stelle hört man häufig den Begriff Scoring.

Beim Scoring wird anhand von gesammelten Erfahrungen eine möglichst zuverlässige und objektive Prognose für die Zukunft erstellt. Dazu werden große Mengen an Daten rechnergestützt analysiert und mathematisch-statistisch ausgewertet.

Datenbestand

2012

Erfasste Personen (Millionen) 64

Gespeicherte Informationen (Millionen) 407

Informationsangebot 2012

Auskünfte und Nachmeldungen (Millionen) 82

Anteil Scores(in Verbindung mit Auskünften) 55%

Auskünfte nach Verfahren 2012

EDV gestützte Verfahren 99%

Manuelle Verfahren 1%

Eigenauskünfte an Bürger 1.172.000

Die Schufa speichert personenbezogene Daten wie Namen, Geburtstag, Anschrift und Voranschriften und zum anderen kreditrelevante Daten wie Girokonto, Kreditkarte, laufende Kredite, Zahlungsstörungen etc.

Vertragspartner der Schufa sind Banken, Sparkassen, Versandhandel, Telekommunikation (Handy) etc. Die Arbeitsweise der Schufa beruht dabei auf dem Prinzip der Gegenseitigkeit. Die Vertragspartner melden der Schufa zeitnah und korrekt Merkmale ein, die SCHUFA ihrerseits erteilt Auskünfte an ihre Vertragspartner bei berechtigtem Interesse.

Die Auskünfte der Schufa sind selbstverständlich nicht kostenlos: Die Vertragspartner zahlen einen Preis pro eingeholte Auskunft. Je nach Branche und Informationsbedarf stehen verschiedene Vertragsformen zur Verfügung.

Berechtigt zum Erfragen einer Schufa-Auskunft ist nur, wer Geschäfte mit einem wirtschaftlichen Risiko zu betreuen hat – wie Banken, Sparkassen, Genossenschaftsbanken, Kreditkarten- und Leasinggesellschaften, Versand- und Einzelhandel, die meisten Telefongesellschaften sowie sonstige Unternehmen, die Lieferungen und Leistungen gegen Kredit gewähren.

Mit der Unterzeichnung der SCHUFA-Klausel entbinden Sie den Vertragspartner der Schufa von der Geheimnispflicht. Damit wird dem Vertragspartner ermöglicht, Angaben über die Aufnahme und Abwicklung des Kreditgeschäftes mit Ihnen an die Schufa zu liefern.

Erstaunlicherweise erteilt die Schufa auch Auskünfte an andere Stellen, außer den Vertragspartner.

Sie erteilt diese Auskünfte jedoch nur dann, wenn sie hierzu gesetzlich verpflichtet ist. So muss die Schufa aufgrund der Bestimmungen der Strafprozessordnung Auskünfte an Staatsanwaltschaften erteilen, wie jeder andere auch, der als Zeuge vorgeladen wird. Auch die Finanzämter nehmen die Schufa auf der Grundlage entsprechender Vorschriften der Abgabenordnung in Anspruch. Über diese Anfragen werden die Verbraucher nur von der anfragenden Behörde selbst unterrichtet, wenn dies den Ermittlungszweck nicht gefährdet.

Sie können auch eine Eigenauskunft bei der Schufa einholen. In der Eigenauskunft ist zusammengestellt, welche Informationen über Sie der Schufa vorliegen. Ihren Namen, Vorname, Geburtsdatum und -ort, aktuellen und früheren Anschriften, finden sich in der Eigenauskunft und die Informationen, die von Vertragspartnern gemeldet wurden.

Sehen die Anfragenden auch alles, was in meiner Eigenauskunft steht? Nein, nur Sie alleine erhalten Ihre kompletten persönlichen Daten ausgehändigt. Die Vertragspartner, also die anfragenden Unternehmen, erfahren deutlich weniger. Dabei wird unterschieden zwischen A-Vertragspartnern und B-Vertragspartnern. Grundsätzlich erfahren Schufa-Vertragspartner nicht, bei welchem Unternehmen Sie Kunde sind.

A-Vertragspartner, das sind z.B. Banken und Sparkassen, sehen bankrelevante Positivinformationen (also ob Sie z.B. ein Girokonto oder eine Kreditkarte haben) und bankrelevante Negativinformationen (z.B. Kündigung eines Kredites). Sie sehen darüber hinaus Negativinformationen aus anderen Branchen z.B. aus dem Telekommunikationsumfeld oder dem Versandhandelsbereich (gemahnte und unbestrittene offene Rechnungen). Sie sehen aber grundsätzlich nicht, bei WELCHEM Unternehmen Sie Kunde sind.

Außerdem sehen die A-Vertragspartner, ob ein Unternehmen in den letzten 10 Tagen eine Auskunft zu Ihrer Person bei der Schufa eingeholt hat – wieder ohne zu wissen, um welches Unternehmen es sich handelt. In der Eigenauskunft sehen Sie hingegen alle Anfragen zu Auskünften mit Angabe des Unternehmens und das ein 1 Jahr lang.

B-Vertragspartner, das sind z.B. Versandhandel- und Handelsunternehmen (wenn Waren auf Rechnung oder Teilzahlungsbasis bestellt werden), erfahren deutlich weniger, denn sie werden nur über vorliegende Zahlungsstörungen informiert, ohne zu wissen, in welchem Bereich diese liegen (Bankenumfeld, Telekommunikationsbereich, Versandhandel,...). Lediglich die Telekommunikationsunternehmen erhalten Positiv- und Negativinformationen aus ihrer Branche – aber auch hier gilt: Unternehmen, bei denen Sie Kunde sind, werden nicht genannt.

Die Schufa liefert Informationen zu Personen oder Einschätzungen zu einem geschäftlichen Risiko. Darüber hinaus fließen in eine Entscheidung des Kreditgebers in der Regel noch zahlreiche andere Informationen ein, so zum Beispiel zu Ihrem Einkommen und Ihrer beruflichen Lage. Die Schufa unterstützt Entscheidungen durch Informationen. Die Schufa trifft jedoch keine Entscheidungen. Die Entscheidungen werden von den Vertragspartnern getroffen.

Es gibt unterschiedliche, gesetzliche Grundlagen und Fristen für die Aufbewahrung Personen bezogener Daten. Die Fristen bei der Schufa sollen zum einen die Interessen der Vertragspartner wahren: Unternehmen müssen Geschäftsrisiken kalkulieren können. Zum anderen sind auch die Belange von Verbrauchern berücksichtigt: Negative Informationen werden nach einer angemessenen Zeit gelöscht.

Entfernt werden Angaben zu Giro- und Kreditkartenkonten nach Kontoauflösung über Versandkonten drei Jahre nach Eingang bzw. ab Mitteilung über Auflösung.

Über Kredite nach drei Jahren ab dem Jahr der Rückzahlung

Zu nicht vertragsgemäß abgewickelten Geschäften, nach deren Erledigung, zum Ende des dritten Jahres ab Aufzeichnung

Titulierte Forderungen bleiben bis zur Erledigung gespeichert. Sie werden drei Jahre nach Rückzahlung entfernt.

Informationen aus Schuldnerverzeichnissen der Amtsgerichte werden bei der Schufa nach drei Jahren gelöscht. Auch früher, falls die Löschung beim Amtsgericht der Schufa angezeigt wird.

Anfragen werden für zwölf Monate gespeichert und für zehn Tage in Auskünften an Vertragspartner beauskunftet. Die Speicherung von Anfragen dient in erster Linie der Dokumentation der Anfrage und ermöglicht es uns so z.B. die Berechtigung einer Anfrage im Nachhinein zu prüfen.

Häufig müssen zur Klärung des Schufa-Eintrages Rückfragen bei dem Vertragspartner – dem Unternehmen, das eine Information ein- oder eben nicht eingemeldet hat – gestellt werden.

Die Schufa gibt zudem auf Anfrage auch einen sogenannten Score weiter. Beim Scoring wird anhand von gesammelten Erfahrungen eine möglichst zuverlässige Prognose erstellt. Anhand mathematisch-statistischer Verfahren wird beispielsweise die Wahrscheinlichkeit berechnet, mit der ein Kunde seinen Zahlungsverpflichtungen vertragsgemäß nachkommen wird.

Ein bekanntes Beispiel für Scoring ist die KFZ-Versicherung. Die Berechnung der Versicherungsprämie, die jeder Autofahrer zahlen muss, berücksichtigt eine ganze Reihe von Faktoren. Zum Beispiel muss ein 18-jähriger Fahranfänger eine höhere Prämie zahlen, als ein älterer und erfahrener Autofahrer, denn rein statistisch gesehen, ist das Risiko eines Versicherungsfalls bei Fahranfängern größer. Da nicht mit Sicherheit vorausgesagt werden kann, ob eine Person in der Zukunft unfallfrei fährt oder nicht, werden mit Scoring-Verfahren Wahrscheinlichkeiten berechnet, die auf Erfahrungen aus der Vergangenheit beruhen.

In der Medizin spielen Scoring-Verfahren beispielsweise eine Rolle, wenn es um die Einschätzung eines Herzinfarktrisikos geht. Umfassende Datenerhebungen und Analysen haben zu wichtigen Erkenntnissen geführt, die es ermöglichen, gesundheitliche Risiken frühzeitig zu erkennen.

Banken setzen Scoring-Verfahren ein, um z. B. eine Aussage über die statistische Wahrscheinlichkeit zu berechnen, mit der eine Kunde seinen Kredit termingerecht zurückzahlt.

Im Interesse ihrer Kunden und auch im eigenen Interesse wollen Unternehmen die Wünsche ihrer Kunden schnell und kostengünstig bearbeiten sowie objektive und zuverlässige Entscheidungen treffen. Dies gilt sowohl bei der Vergabe von Bankkrediten, als auch bei der Einräumung von Ratenzahlungen oder Zahlungszielen. An dieser Stelle kommen häufig Scoring-Systeme zum Einsatz, die berechnen, mit welcher Wahrscheinlichkeit Geschäfte vertragsgemäß erfüllt werden, also Kredite termingerecht zurückgezahlt oder Rechnungen vertragsgemäß beglichen werden.

Scoring-Systeme unterstützen Unternehmen dabei, schnelle und dennoch sichere Entscheidungen treffen zu können, kostengünstig zu arbeiten und Leistungen zu wettbewerbsfähigen Preisen anbieten zu können.

Der Sympathiefaktor spielt keine Rolle. Ob Sie einem Sachbearbeiter sympathisch sind oder nicht - auf die Entscheidung oder den Preis hat dies keinen Einfluss. Scores sind objektiv und fair.

Scoring ist eine wichtige Entscheidungshilfe, aber nicht allein ausschlaggebend dafür, ob und zu welchen Bedingungen ein Unternehmen einen Vertrag mit einem Kunden abschließt. Wenn sich z.B. eine Bank dennoch dazu entscheidet, die Kreditvergabe ausschließlich vom Scoring-Ergebnis abhängig zu machen, wird der Kunde darauf hingewiesen. Wenn der Kreditantrag abgelehnt wird oder die Kreditentscheidung nicht nachvollziehbar ist, kann der Kunde sich auf Wunsch die Gründe hierfür von seiner Bank erläutern lassen. Damit hat er auch die Möglichkeit, Fragen zur Kreditvergabe und zu den hierbei verwendeten Daten zu seiner Person zu stellen.

Anhand welcher Daten berechnet die Schufa Scorewerte. Die basieren auf den zu Ihrer Person bei der Schufa gespeicherten Daten, die Sie in Ihrer Eigenauskunft sehen. Zu den gespeicherten Informationen zählen z.B. die Anzahl und Art der Kreditaktivitäten, etwaige Zahlungsausfälle oder Informationen darüber, seit wann Sie schon Erfahrungen im Umgang mit Kreditgeschäften gesammelt haben.

Dabei hat die Schufa aber keine Informationen zu Ihrer Nationalität, Ihrem Beruf, Ihrem Einkommen oder Ihrem Familienstand. Diese Daten fließen daher auch nicht in unsere Scores ein.

In die Berechnung des Schufa-Scores fließen keine Daten z. B. zu Wohnvierteln mit Hinweisen auf Nationalitäten, Alter der Bewohner, Anteil von Familien oder ähnliche soziodemografische Daten ein.

Scorewerte können sich verbessern oder verschlechtern, denn die Daten, die über Sie bei der Schufa gespeichert sind, können sich verändern: Neue Informationen können hinzukommen, andere Daten aufgrund von Speicherfristen gelöscht werden. Außerdem ändern sich Daten im Zeitverlauf (z. B. bestehen Geschäftsbeziehungen seit immer längerer Zeit).

Ein zweiter Grund für Veränderungen ist: Die Berechnungsmodelle der Schufa werden kontinuierlich darauf hin überprüft, ob sie sichere Prognosen liefern. Falls es erforderlich ist, werden sie angepasst und können dann auch zu anderen Ergebnissen führen.

Grundsätzlich gilt: Ein Scorewert ist wieder eine Entscheidungshilfe, aber nicht allein ausschlaggebend dafür, ob und zu welchen Bedingungen ein Unternehmen einen Vertrag mit einem Kunden abschließt.

In die Entscheidung eines Unternehmens fließen neben den Informationen der Schufa weitere Daten ein. Bei der Vergabe eines Bankkredites sind dies beispielsweise Informationen zum Einkommen, zum Beruf oder zur Vermögenslage.

Immer mehr Unternehmen setzen heute eigene Scoring-Systeme ein. In diese Systeme können Informationen der Schufa oder anderer externer Quellen eingehen, aber auch Angaben, die der Kunde zu seiner Person macht.

Jedes Unternehmen hat eine individuelle Richtlinie, die festlegt, unter welchen Voraussetzungen und zu welchen Bedingungen ein Vertragsabschluss erfolgt. Vertragspartner der Schufa, die einen Scorewert zu Ihrer Person wünschen, erhalten diesen übrigens immer in Verbindung mit einer Schufa-Auskunft.

Einzelne Informationen haben für sich alleine betrachtet keine oder nur eine sehr eingeschränkte Aussagekraft. Statistisch relevant sind insbesondere Abhängigkeiten einzelner Daten untereinander. Scorewerte können daher kaum an einzelnen Merkmalen festgemacht werden. Grundsätzlich können Sie jedoch folgendes tun, damit Unternehmen Vertrauen in Ihre finanzielle Leistungsfähigkeit haben:

Die Gesamtsumme aller finanziellen Verpflichtungen sollte stets im Überblick behalten werden und in einem angemessenen Verhältnis zu den Einkünften oder dem Vermögen stehen.

Bestehende (Kredit-)Verpflichtungen sollten immer vertragsgemäß erfüllt und fristgemäß beglichen werden.

Falls eine Rechnung oder Ratenzahlung nicht vertragsgemäß gezahlt wurde, sollte dies schnellstmöglich nachgeholt werden. Kreditlinien sollten nicht überzogen werden.

Die Auswahl und Gewichtung der einzelnen Merkmale zur Score-Berechnung der Schufa beruhen auf anerkannten und erprobten Verfahren und sind das Ergebnis langjähriger Erfahrung. Außerdem wird die Aussagekraft der Prognosen permanent überprüft. Die genaue Berechnungsmethode des Schufa-Scores ist aber nicht bekannt.